Päckchen: »Schnelle Lieferung (ca. 1-2 Werktage)«.
Heute ist der zehnte Werktag, und ich habe auf ebay mal nachgefragt. Es wird eine Ersatzlieferung geben, und Sie ahnen es: MALHEUR #218.

Päckchen: »Schnelle Lieferung (ca. 1-2 Werktage)«.
Heute ist der zehnte Werktag, und ich habe auf ebay mal nachgefragt. Es wird eine Ersatzlieferung geben, und Sie ahnen es: MALHEUR #218.

Heute zu sehen:
Heute, am zweiunddreißigsten Kalendertag, habe ich den ersten Versandversuch doch noch bekommen. Ich war im Hirn nicht schnell genug, die Annahme zu verweigern, um Kosten zu vermeiden, und bot dem Verkäufer an, es auf meine Kosten zurückzusenden – dann haben wir aus dieser DHL-Scheiße zumindest beide die selben unnötig aufgebrachten Kosten, statt daß er beide der dank DHL unnötigen zusätzlichen Portos bezahle. Er sagt, ich solle das zweite Album jemandem schenken, der die Musik auch möge! Ich bin verblüfft. Nun hat die Scheiße der DHL für den Absender als Kosten in Höhe einer vollständigen neuen Doppel-LP samt Verpackungsmaterial und eines zusätzlichen Versandes verursacht. Ich weiß gar nicht, wo ich noch hinkotzen soll.
Was bisher geschah:
In Holland klappt es auch nicht so gut. An seinem vierundzwanzigsten Kalendertag in Händen der DHL wurde dort mein Paket für den Weitertransport abwechselnd sortiert und bearbeitet bzw. war es den dann fünfzehnten Tag »in transit«, wenn man auf die englische Ansicht wechselte. Die holländische Ansicht sprach derzeit auch am vierundzwanzigsten Kalendertag immernoch von »sorteren«. Anscheinend sortierte inzwischen ein holländischer Plattensammler, der bei der DHL arbeite, diese Doppel-LP in sein Regal und habe das Paket ›verloren‹, dachten der Absender und ich. Der Absender schrieb, derzeit mehrere solcher Sendungsverfolgungen zu haben. Klingt ja fast wie ein Sammler. Sollte sich weiterhin nichts tun, werde er diese Platte für mich erneut lossenden. Wenn es dazu kommt, hoffe ich, daß derjenige Schadensersatz geltend machen kann. Produkthaftung bei der DHL ist ja nicht so.
Der Absender hat mir die Doppel-LP neu losgesandt, mit einem anderen Versanddienstleister, der ›Post NL‹, und innerhalb von nur zwei oder drei Tagen hatte ich das Album hier.
Mein Gott. Ich kann irgendie kaum glauben, daß der Absender all diese Verluste von dieser Drecksfirma DHL ersetzt bekommt. Er ist da ganz optmistisch. Ich drücke die Daumen.
»i did got a mail from someone from Valencia that his package arrived ‘robbed’ – literally, he only received the shippingbox without the 3 vinyl inside (stolen). crazy… it happens sometimes, but from my experience with sending over 100 vinyl a month, happily, it doesn’t happen too often.«
›not too often‹ ist sehr freundlich. EVERY TIME is one time too much.

Ist auch schon ne Weile unterwegs.

Habe am heutigen Mittwoch ein RIIIIESIGES GLS-Paket mit einem ganzen Schreibtisch für eine Nachbarin angenommen.
Freitag vor vier Werktagen hatte es ankommen sollen, da hatte sie sich auch drauf eingerichtet gehabt.
Die Post ist darauf ausgelegt, rund 93 % aller nationalen Briefsendungen bereits einen Werktag nach der Einlieferung zuzustellen.
Ich rechne mal wieder. Werden von den verbleibenden 7% mutmaßlich wiederum 93% an diesem nächsten Werktag zugestellt und so weiter, dann habe ich binnen rund zweier Wochen noch eine Fünfte Rarität bekommen, was nur 0,002401% aller Briefe zustößt.

Ja, ist denn schon Weihnachten?
So viele wütende Google-Benutzer zähle ich sonst nur dann.
Mit Abstand die meisten Treffer zählen hier die Suchegriffe ›Packstation kann das Fach nicht öffnen‹, ›Paketankündigung‹, ›konnte heute nicht zugestellt werden‹ und ›kurz vor dem Ziel zurück zum Absender‹.
Die Post ist darauf ausgelegt, >rund 93 % aller nationalen Briefsendungen bereits einen Werktag nach der Einlieferung zuzustellen.
Wenn man das weiterrechnet, was ich ja gerne mache, und von den verbleibenden 7% wiederum 93% an diesem nächsten Werktag zugestellt werden und so weiter, dann habe ich binnen anderthalb Wochen noch ein Viertes solcher Sammlerstücke bekommen, was nur 0,002401% aller Briefe zustößt!

Die Post ist darauf ausgelegt, rund 93 % aller nationalen Briefsendungen bereits einen Werktag nach der Einlieferung zuzustellen.
Wenn man das weiterrechnet, was ich ja gerne mache, und von den verbleibenden 7% wiederum 93% an diesem nächsten Werktag zugestellt werden und so weiter, habe ich heute nochmal ein derbes Sammlerstücke bekommen!
Es passsiert dann nämlich nur 0,000000118% aller Briefe, was mir heute passierte: Zustellung erst am sechsten Werktag nach Übergabe an die Post! Und ich hab neulich schon ZWEI ähnliche Raritäten bekommen, von der selben Behörde am selben Tag abgeschickt.
Die Post ist darauf ausgelegt, rund 93 % aller nationalen Briefsendungen bereits einen Werktag nach der Einlieferung zuzustellen.
Wenn man das weiterrechnet, was ich ja gerne mache, und von den verbleibenden 7% wiederum 93% an diesem nächsten Werktag zugestellt werden und so weiter, habe ich heute zwei Sammlerstücke bekommen.
Es passsiert dann nämlich nur 0,002401% aller Briefe, was mir heute mit zweien passierte: Zustellung erst am vierten Werktag nach Übergabe an die Post! Und ich hab gleich ZWEI dieser Raritäten bekommen.
Zustellung am heutigen Dienstag also? Ach nee. Voraussichtlich erst am vierten Werktag, am Donnerstag. Erst nach 43 Stunden der Lagerung alleine beim Zwischenstopp in Neumünster, ¹⁄₁₆ der Gesamtstrecke und nach 71 Stunden (Sonn- und Feiertag herausgerechnet) in Händen der DHL, sehe ich den ersten neuen Scan. Jetzt ist nur noch ¹⁄₆ der Strecke übrig.
Wenn ich mich nicht verzähle, hatte ich in diesem Jahr bislang VIERZEHN Malheure und nur DREI werbungsgemäß geglückte Sendungen mit der DHL. Das ist eine Erfolgsquote von nicht einmal 17,7%. Ausnahmen bestimmen die Regel? Den Fehlerquotienten von über 82,3% vergleiche ich ja gern mit Schulnoten. Ein Muttersprachdiktat in der Oberstufe fühle ich hierbei etwa analog zum ›können Sollen‹ von Zustellungen der DHL. 10% entsprechen hierin einer glatten Sechs. 82,3% entsprechen, linear gerechnet, bei den verfügbaren Schulnoten von Eins bis Sechs also einer Neunundvierzig mit sehr langem Minus.


Ah, gestern oder allerspätestens heute also? Ach nee. Voraussichtlich übermorgen, am Freitag.
Schon wieder ist ein Paket aus Hamburg, das in den deutlich südlich gelegenen Schwarzwald gesandt werden soll, deutlich nördlich seines Absendeortes in Neumünster gelandet, wo es bis zu dem Tage, an dem laut Werbung in der Regel spätestens die Zustellung vonstatten gegangen ist, immernoch liegt. Die Zustellung wird inzwischen für den vierten Werktag vorausgesehen.


Ein Paket aus den USA, das schon im Zielland Deutschland war, und von da aus irgendwo nach Mexiko geflogen wurde, dann zurück irgendwo in die USA, und erst fünf Monate später in Hamburg ankam.
USA. BRD. MEX. USA. BRD. Fünf. Monate.

Nun spielt ein weiterer Dieb aus Reihen der DHL mit zwei Achtziger-Jahre-Lego-Sets, die ich mir in Kindheits-Melancholie neulich auf ebay geholt hatte, die unglücklicherweise als nicht verfolgbares Päckchen versandt wurden.
Am vor-vergangenen Montag oder in der Regel spätestens Dienstag werde es zugestellt, so mutmaßte die DHL in ihrer Werbung für Päckchen. Am heutigen Mittwoch der folgenden Kalenderwoche, wo ich das schreibe, zähle ich sieben Werktage seither. DHL, Ihr kotzt mich so an.
Es stellte sich nun heraus, daß der ebay-Verkäufer, der mir Versandkosten in Höhe von 4,50€ berechnete und das als Päckchen erklärte, nachdem er meine Bitte um verfolgbaren Paketversand vollständig außer Acht gelassen hatte, nur 1,90€ in Briefmarken draufgeklebt und es als Warensendung frankiert hatte, die laut Werbung eine >Laufzeit von 2–4 Werktagen habe und am elften Werktag in Händen der DHL tatsächlich doch noch in meiner Packstation landete.
Ich hab die Schnauze so gestrichen voll von Euch, DHL und Post. Und Ihr seid noch die am wenigsten Mist bauenden, fürchterlicherweise.
