Ich möcht so gern mal dieses »in der Regel« bewahrheitet sehen, das über die »1-2 Werktage« geworben wird. Ich habe einfach zwei von drei Sendungen hier im Tagebuch, die in die Hose gehen auf verschiedenste Arten und Weisen.

Ich möcht so gern mal dieses »in der Regel« bewahrheitet sehen, das über die »1-2 Werktage« geworben wird. Ich habe einfach zwei von drei Sendungen hier im Tagebuch, die in die Hose gehen auf verschiedenste Arten und Weisen.

Am Freitagabend wird mir angekündigt, daß das Paket erst am dritten seiner dem Absendedatum folgenden Werktage bei mir landen werde: (Freitag), Samstag, Dienstag, Mittwoch. Montag ist Maifeiertag.
Seit 54 Werktags-Stunden wird das Paket für den Weitertransport vorbereitet, ohne irgendein weiteres Lebenszeichen.
Laut Werbung wäre das Paket »in der Regel« vor drei Tagen oder spätestens heute zugestellt worden.
Natürlich ein bedauernswerter Einzelfall.
Am mittlerweile heutigen Mittwoch, dem dritten Werktag nach Absendedatum, ist das Paket immernoch im Abesende-Paketzentrum, jetzt mit dem Hinweis, etwas habe sich verzögert. Unter dem Link für weitere Infomationen lese ich, daß es ab heute fünf weitere Tage dauern könnte.

An seinem dritten Werktag in Hessen ist es am vierten Werktag nach Absendedatum in Händen der DHL angekommen.
Das Paket war zuerst für den übermorgigen Montag, seinem zweiten Werktag, angekündigt worden.
Am heutigen Samstag, dem noch ersten Werktag, sah ich zufällig, daß es schon heute kommen solle!
Um 11:25 wird es ins Zustellfahrzeug verladen und ist unterwegs zur Packstation, damit es jedoch sechs Stunden später für die Verladung ins Zustellfahrzeug vorbereitet werden könne, in dem es sich seit sechs Stunden befindet.
Um 21:51 des Screenshots sind viereinhalb weitere Stunden vergangen und der Verbleib des Pakets ist jetzt ein Rätsel geworden, obschon es immernoch voraussichtlich heute zugestellt werde.

Auf ein Neues am Montag..

Nein, liebe DHL, ich bin nicht offline. Oben rechts sieht das ganz gut aus.

Doch, liebe DHL. Drei unterwegs befindliche Pakete und ein langes Archiv.

Liebe DHL. Was kann bei Euch eigentlich mal geladen werden?

Was nützt eigentlich die Briefankündigung, wenn sie einen Brief meldet, man aber später drei wichtige, bürokratische Briefe findet, nachdem man auswärts war und wissen wollte, ob irgendetwas dringendes lossein könnte?

In der Zeit hätt ich auch ne Briefmarke am Postschalter kaufen und mir Schokolade mitbringen können, so lange wie das Kaufen eines handschriftlichen #Porto-Codes gedauert hat, und ja, die Screenshots sind echt:


Ich könnt schon wieder kotzen.

Wie immer: Das unverändert abermals losgesandte Paket ist nun mit einem zweiten bezahlten Porto beim zweiten Versand angekommen. Nichts hatte nicht den Versandbedingungen entsprochen.
Sieben Werktage Versanddauer, zwei Portos, und eine grundlose Retour hat es gekostet.
Oh wie schön, am Freitag, dem zweiten Werktag!

Oh wie schön! Freitag nachmittag!

Oh wie schön, in fünfzehn Minuten!

Nanu, wo bleibt es denn?


Ich möchte so gern EIN MAL bei der DHL reinkucken und NICHT gesagt bekommen, daß aufgrund sonstwas es »in einigen Fällen zu Verzögerungen kommen kann«.

Wären das alles nur Einzelfälle, gäbe es diesen Blog nicht, der die wahnsinnige Fehlerrate beschreibt.
Amazon kennt sich mit Post und DHL gut aus.
Versand im Dezember, Zustellung im April.

Oh, doch schon ein Zustellversuch am dritten Werktag!
Aber der ist gescheitert, natürlich. Geklingelt wurde bei mir nicht.

Würde das an Weihnachten liegen, gäbe es diesen Blog nicht. Aber auch der dritte Werktag hat nicht funktioniert, denn:

Etwas später am Tag ist der zweite Zustellversuch wieder verschwunden, laut DHL-App könnte ich das Paket, das heute nicht bei mir geklingelt hat, in einer immerhin benachbarten Filiale abholen, und zwar ab dem Datum, das auf der Benachrichtigungskarte stehe. Benachrichtigungskarte? Ich war zuhause. Es ist nicht geklingelt worden.

Gerade würde ich so gerne schauen, ob in der App vielleicht bei den gekauften Briefmarken so etwas wie eine Sendungsverfolgung gelistet sein könnte, um das MALHEUR #267 und MALHEUR #268 womöglich aufzuklären.
Aber das wird wohl nichts.
Das GIF habe ich aus den Screenshots zwischen 23:45 und 24:47 gemacht.
Und um 00:04 kreiselt die App immernoch.

»Sehr geehrtes Finanzamt!
Auf meine unten zitierte Nachfrage habe ich einst eine papierliche Antwort von Ihnen samt auszufüllendem Fragebogen bekommen und am 25.11.2022 per Post zu Ihnen gesandt. Offensichtlich hat die Post den Brief ›verloren‹, denn ich fand eine Erinnerung aus Ihrem Hause. Der Brief wird gleich, wenn ich diese Email fertig habe, in meinem Blog über Post und DHL einen Beitrag bekommen. Ich bin mit dem gelben Zustellungsunternehmen nicht so gut.
Ich sende Ihnen hier den Scan aus meinem Vorrat samt Anschreiben als Pdf, ich hoffe, das ist ausreichend, denn der Post traue ich vorne und hinten nicht mehr.
Vielen Dank für Ihr Verständnis.«
Es handelt sich hierbei allen Ernstes um exakt den Brief, den ich im MALHEUR #267 per App erst nach einer knappen Viertelstunde Kreiselzeit endlich zu frankieren hinbekommen hatte. Ich habe also wieder einmal eine Vertragsleistung bezahlt und nicht nur wurde der Vertrag gebrochen, sondern ging auch die Sache verlustig. Ich habe jetzt in Form zweier Briefe Erinnerungen und Aufforderungen vom Fiskus gefunden – und die Post wird das einen Scheißdreck interessieren. Wie ist das möglich? Die Post ist ein Dienstleistungs-Unternehmen und schließt mit jedem verwendeten Porto Leistungsverträge mit seinen Kunden ab – und trotzdem gibt es diesen Blog. Ich begreife das nicht.
Wenn man einen Brief frankieren will:
Die Gelben fordern halt für alles etwas mehr Geduld. Es kreiselte minutenlang und ich hab in der Zeit dreimal »Erneut versucht«.

Und am Ende ist dieser Brief ans Finanzamt nicht einmal zugestellt worden, ich habe also wieder einmal eine Vertragsleistung bezahlt und nicht nur wurde der Vertrag gebrochen, sondern ging auch die Sache verlustig. Ich habe jetzt in Form zweier Briefe Erinnerungen und Aufforderungen vom Fiskus gefunden – und die Post wird das einen Scheißdreck interessieren. Wie ist das möglich? Die Post ist ein Dienstleistungs-Unternehmen und schließt mit jedem verwendeten Porto Leistungsverträge mit seinen Kunden ab – und trotzdem gibt es diesen Blog. Ich begreife das nicht.