2015-04-28. FREUNDE #11.

Die richtige Adresse kann schonmal falsch sein. Das erzählte das gelbe Versandwesen jedenfalls einem Bekannten:

»Ist u.U. nicht ganz genau ein DHL-Debakel. Vielleicht hat’s auch die Deutsche Post verkackt.
[Das Paket] ist seit letztr Woche Mittwoch in Hamburg. Ich habe Montag den Verkäufer um die Trackingnummer gebeten und [Das Paket] gestern abgeholt.
Heute hatte ich die Benachrichtigungskarte in einem Umschlag im Kasten, mit einem aufkleber dass die Anschrift unkorrekt war und meine Anschrift ermittelt wurde. Allerdings ist die anschrift auf dem Paket, auf der Benachrichtigungskarte und die ‚ermittelte‘ Anschrift identisch. Ich wüsste gerne, welchen Lack die da gesoffen haben.«

Um die Chronik nachvollziehbar zu machen: Es vergingen acht Tage vom Eintreffen des Paketes in Hamburg bis zum Eintreffen der Benachrichtgung im Briefkasten des Empfängers, daß die korrekte Adresse falsch gewesen sei und man diese genauso korrekt nachermitteln gemußt habe.

sagt mal,

HACKT’S???!!

2015-04-24. MALHEUR #55.

Ein 8kg-Paket sollte uns am 2015-04-25 zugestellt werden. Probiert wurde es sogar, das hätten wir feiern sollen, aber wir waren nicht zuhause. Eine Benachrichtigung fand sich im Briefkasten, daß das 8kg-Paket am kommenden Werktag abzuholen sei.

Das 8kg-Paket bedurfte also einer Planung mit motorisierter Verkehrsgerätschaft, weil per Velo oder Pedes diese ziemlich riesige Sendung die auch nur anderthalb Kilometer von der Filiale intransportabel wäre.

Wir stehen also am kommenden Werktag wie angewiesen in der Filiale. Wegen des Streiks sei das Paket jedoch noch im Fahrzeug, wurde noch nicht zur Filiale gebracht. Jeder darf streiken, da will ich gar nichts gegen sagen. Und Ärger der Kunden ist genau das Werkzeug der Streikenden, mit dem sie Ihre unfairen Arbeitgeber unter Druck setzen können und müssen. Ich hoffe also, es hat etwas bewirkt! Wenn es nichts bewirkt hat, dann schreie ich:

HACKT’S???!!

2015-04-17. MALHEUR #54.

Am 17.4. dieses Jahres habe ich eine Warensendung versehentlich mit einer falschen Adresse losgesandt bekommen. Das ist heute, am Tage des Schreibens, vor fünf Wochen gewesen. 35 Tage hat das gelbe Versandwesen nämlich benötigt, um herauszufinden, daß der Straßenname fehle und die Sendung zum Absender zurückzuverfrachten.

Das sind fünf Wochen, in denen weder ich noch der Absender wußten, was mit Sendung denn nun los sei – ob sie inzwischen bei einem gelben Mitarbeiter in der Heimwerkstatt nützlich geworden ist, ob sie irgendwo unter einen Tisch gefallen ist, oder ob seit vier Wochen und sechs Tagen Herr Deha L. immernoch nicht weiß, was Google ist.

Fünf Wochen.

ERGÄNZUNG 2015-06-06:

Seit dreizehn Tagen ist gemäß Absender die neue Warenseundung nun unterwegs.